KANADA

Hallo ihr Lieben,

wie die Überschrift verrät werde ich heute zum größten Teil über meinen 6 tägigen Urlaub in Kanada berichten.
Freitag den 24.3. machten Kim und ich uns früh morgens um 3:30 auf den Weg zum Flughafen. Zum Glück waren wir überpünkltich, denn wie sich später rausstellte mussten wir noch ein Visum für Kanada beantragen, was wir vorher aber nicht wussten!! Wir hatten zwar bei anderen Au Pairs gefragt die bereits nach Kanada gereist waren, aber niemand hatte uns gesagt, dass wir das brauchen. Wir als Deutsche haben nämlich oft noch Vorteile was anreisen in andere Länder mit bestimmten Visas angeht. Gesagt getan, schnell das Visum beantragt, 7$ hingeblättert und zack stand dem ganzen nichts mehr im Weg. Auf dem Hinflug hatten wir einen Zwischenstopp in Seattle und kamen dann gegen 11 Uhr morgens in Vancouver an. Ein paar Wochen vorher hatten wir für die erste und letzten beiden Nächte eine Anfrage bei der App Couchsurfing erstellt. Couchsurfing ist eine Seite bei der Menschen aus aller Welt registriert +die dazu bereit sind wildfremde Leute bei sich aufzunehmen. Das ganze ist kostenlos, es sei denn man ist so nett und bietet was im Gegenzug dafür an wie z.B. dass man was kocht (beispielsweise aus seinem Heimatland was die andere Person nicht kennt) oder bringt ein paar Bier mit. Jaa couchsurfing kann auch gefährlich sein, man hört immer wieder ein paar gruselige Storys. Aber da muss man echt vorher auf die Bewertungen von vorherigen Couchsurfern achten und am besten von denen wegbleiben die gar keine Referenzen haben und einem deren Profil sowieso nicht ganz geheuer ist.. Wir hatten echt Glück und blieben die 3 Nächte bei Asif, einem jungen Herrn aus Aserbaidschan. (Schreibt man das so??!) Zufälligerweise konnte er sogar fließend deutsch sprechen und hatte sogar mal eine Sprachschule in München für ein paar Wochen besucht. Den ersten Abend gingen wir 3 in Downtown Vancouver feiern und ich muss sagen dass es echt gut tat mal wieder nach 8 Monaten einen richtigen Club zu besuchen.(Feiern und trinken kann man in Kanada ab 19)  Für die nächsten 3 1/2 Tage hatten wir eine Tour durch die Regionen British Columbia und Calgary. Das ganze fand im Bus statt, ausgestattet mit 30 Chinesen, Kim und mir. Heißt das ganze fand abwechselnd auf Chinesisch und Englisch statt. Des öfteren wurden wir gefragt warum wir denn sowas mitmachen würden. Aber für uns war das einfach die  günstigste und einfachste Möglichkeit ein bisschen rumzukommen, denn ein Auto zu mieten wenn man unter 25 Jahre alt ist geht in Kanada so gut wie gar nicht. Die Reise wurde von der Organisation “Tours4fun“ geleitet, Hotels waren im Preis mit inbegriffen und die Mahlzeiten konnte man für einen Aufschlag dazu buchen. Kim und ich entschieden uns jedoch für Selbstverpflegung und mussten feststellen dass Lebensmittel in Kanada noch mal teurer sind als in der USA. Am ersten Tag wurden wir also aus Chinatown (woher auch sonst 😉 ) abgeholt, unser Ziel für Abends war dann die Stadt Vernon. Zwischendurch machten wir Stopps an verschiedenen Seen und in einer kleinen Hafenstadt von der ich aber den Namen vergessen habe. Die Abende hat man dann noch im Jacuzzi ausklingen lassen bevor es erschöpft ins Bett ging. Wenn man so viele Stunden im Bus ausharren muss ist man über jede Art von Gemütlichkeit dankbar. Am nächsten Tag stand der Banff Nationalpark auf dem Plan. Die Landschaft war wie man sie von Bildern oder Papas Tier Dokumentationen kennt in denen Bären in den Flüssen Kanadas Fische fangen. Bären haben wir übrigens leider nicht gesehen.. In Banff angekommen sind wir mit einer Gondel hoch in die Berge gefahren bis man einen atemberaubenden Blick auf die Rocky Mountains hatte. Da dort zur Zeit Winter ist konnte man durch die Schneemassen nicht allzu viel grünes und die nahegelegenden Seen sehen. Danach ging es wieder runter mit der Gondel und wir steuerten unser nächstes Ziel an: die Hot Springs. Das ist einfach ein bis zu 40 Grad beheizter außen Pool welche in dem Gebiet sehr oft vorkommen. Die Nacht wurde in Banff verbracht und am nächsten Morgen fuhren wir zum Lake Louise. Dort angekommen konnte man mit Schneeschuhen auf dem eingefrorenen See die Landschaft erkunden. Nachdem wir dort ein paar Stunden Aufenthalt hatten ging es wieder zurück nach Vernon und am nächsten Tag ging es Richtung Vancouver. Aber davor durfte natürlich ein Stopp in einem chinesischen-Ingwer-Tee-Laden angehalten in dem uns allen ein 20 minütiger Vortrag über die Ingwer Pflanze gehalten wurde. Gegen Mittag kamen wir zurück in Vancouver an, natürlich wurden wir wie auch an allen anderen Tagen vom Regenwetter erwartet. Abschließend zu der Tour kann ich sagen, dass wir es keine Sekunde bereut diese gemacht zu haben, allgemein die Seen und Landschaften jedoch bestimmt noch ein Tick atemberaubender gewesen wären im Sommer, Chinesen nicht lachen können (zumindest die aus unserem Bus nicht) und man den kanadischen Winter nicht unterschätzen sollte! Zurück in VC wurden unsere 7 Sachen wieder bei Asif untergebracht und dann noch ein bisschen im Downtown rumgebummelt. Am nächsten Tag ging es zur sogenannten Capilano Suspension Bridge, einer Hängebrücke im Wald. Da es wie immer nur am Regnen war konnten wir diesen Trip leider nicht allzu genießen, obwohl es bei schönem Wetter mit Sicherheit wunderschön wäre. Am 30. ging es dann wieder zurück nach Phoenix. Ich hoffe ich habe alles wichtige erwähnt was unseren Kanada Trip angeht. Mein Fazit ist jedoch: Vancouver ist meiner Sicht nach genauso hässlich wie Seattle, einfach keine schöne Stadt, sehr dreckig, viel viel Regen, viele Obdachlose,…
Aber dafür sind Kanadas Landschaften umso schöner und definitiv eine Reise wert!!


Die Aussicht während der Busfahrt und die Capilano Suspension Bridge:


Scheeschuhe!!


Banff Nationalpark, Lake Louise und der Ausblick auf die Rocky Mountains:


Hot Springs:

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Am nächsten Tag war mein Geburtstag und meine Gastfamilie hatte mir den morgen auch noch frei gegeben, den nutzten Tommy und ich um schön frühstücken zu gehen. Nachmittags musste ich dann den Jungen von der Schule holen und musste feststellen, dass er meinen Geburtstag vergessen hatte. Nahm ich ihm allerdings nicht übel 🙂 Danach ging es nach Hause und trafen auf den Rest der Familie, woraufhin ich sogar Geschenke bekommen habe. Neben einer Torte mit meinem Namen drauf und einem Blumenstrauß bekam ich noch ein Trikot der US Fußball Nationalmannschaft der Frauen. Abends habe ich mich dann noch mit Asia und Tommy getroffen.


An dem Wochenende war im Downtown Phoenix ein kostenloses dreitägiges Festival bei dem unter anderem die Chainsmokers, Blink 182, Macklemore& Ryan Lewis, Aerosmith und viele weitere spielen sollten. Jedoch wurden Samstag und Sonntag bereits nach 2 Stunden Einlass die Gates geschlossen, aufgrund von zu vielen Menschen und der Sicherheit. Samstag wurden gar keine Leute mehr reingelassen, Sonntag wurden dann immer ca 30 Leute jede 15 Minuten reingelassen. Bei einer Schlange von ca 1000 Menschen kann man sich ja vorstellen wie schleppend es voran ging. Da wir Sonntag jedoch guter Hoffnungen waren stellten Karla, Asia und ich uns in der Schlange an, als man allerdings nach einer Stunde warten nur ca 5 Schritte nach vorne gemacht wurde, von allen Seiten geschubst wurde und es dazu noch über 30 Grad in der prallen Sonne waren, nahm ich lieber schnell reiß aus. Menschen mit Platzangst oder Angst vor Massenpanik können mich vielleicht verstehen.
Außerdem hatte ich an dem Wochenende mein letztes Turnier mit meiner Fußballmannschaft. Ich kann echt nicht sagen wie sehr mir das Team in der kurzen Zeit ans Herz gewachsen ist, was den Abschied nicht grade leichter machte. Zur Erinnerung wurde mir ein Trikot aus der neuen Saison Kollektion mit den Unterschriften von den ganzen Spielern geschenkt. Und außerdem hat meine Trainerin mir danach noch geschrieben dass noch ein Paket mit Geschenken vom Team auf dem Wegs nach Deutschland ist. Da fehlen mir echt die Worte 😦 Eigentlich hätten wir am kommenden Wochenende auch noch ein Turnier in Las Vegas gehabt, allerdings musste ich dafür absagen da dies mein letztes Wochenende hier ist.
Samstag nach dem Fußball Turnier stand dann mein letztes aber eher unspektakuläres Au Pair Meeting an; Ostereier bemalen.
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Am 8. April hatten Tommy, Mark, ein Kumpel von Tommy und ich Karten für das Phoenix Lights Festival bei dem unter anderem Tiesto, Above and Beyond, ZedsDead, Alesso,…. auftraten. Es hat echt mega viel Spaß gemacht 🙂

 

 

 

 


Anfang März hatten Karla und ich uns dazu beschlossen noch beim College für Englisch Classes anzumelden, ich hatte da zwar nur noch 1 1/2 Monate aber ich dachte mir bei der ganzen Freizeit die ich morgens habe wenn die Kinder in der Schule sind ist das ein sinnvoller Zeitvertreib. die Classes sind immer jeweils 2 Stunden von Dienstag-Donnerstag und besteht hauptsächlich aus anderen Au Pairs, aber auch aus anderen Leuten die ihr Englisch verbessern wollen. Es ist echt immer lustig und abwechslungsreich und man lernt dadurch auch nochmal mega viele Leute kennen.

Jetzt sind es nur noch 16 Tage bis ich wieder deutsches Land unter den Füßen habe!!! Der Countdown läuft

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Ski Urlaub in Aspen

Hallo ihr Lieben,
ich melde mich auch mal wieder zum Wort. Mitte Februar ging es für meine Gastfamilie und mich für knapp eine Woche nach Aspen, Colorado in den Ski Urlaub. Nach anfänglichen Strapazen und  6 Stunden Verspätung unseres Flugs, kamen wir dennoch heile in Aspen an. Gehaust haben wir in dem Apartment von den Eltern meiner Gastmutter. Am nächsten Tag ging es auch schon zum Buttermilk Mountain und direkt auf die Piste. Die Kids hatten jeweils von 9-3 Uhr Ski Schule. Während der Zeit fuhr ich mit meiner Gastfamilie Ski, oder auch alleine, da ich mir die blauen und schwarzen Pisten noch nicht direkt zutraute 😀 Von den Bergen hatte man aber jedenfalls immer eine super Aussicht auf das Tal. Nachdem die Ski Schulen der Kids vorbei waren fuhren wir meist nochmal alle zusammen, bevor es wieder zurück ins Apartment ging. Ski fahren macht einfach mega groggy!! Anschließend ging es noch in den beheizten Pool oder wir machten einen Spaziergag durch Aspen. Anders als bei anderen amerikanischen Städten und Orten kann man in Aspen alles zu Fuß erreichen. Irgendwie hat mich das ein bisschen an die Winterzeit in Steyerberg erinnert, alles schön beleuchtet und ab und zu gab es auch mal Schnee. Insgesamt waren wir 4 Tage Ski fahren, an dem anderen Tag fuhren wir zum Aspen Snowmass um tuben zu gehen. Leider ging der Urlaub (so wie jeder andere auch) wieder einmal vieel zu schnell vorbei, aber die Kälte war definitiv ungewohnt für mich, tat nach langer Zeit aber definitiv mal wieder gut! Man stellt übrigens immer und immer wieder fest, dass die Deutschen überall vertreut sind, selbst dort hat man welche getroffen!

Die darauf folgenden Wochen wurde dann wieder normal gearbeitet und an Sonntagen Fußball gespielt. Ich muss sagen ich hätte echt irgendwie nicht erwartet, dass das Niveau hier das gleiche ist wie in Deutschland. Aber sowie Niveau und Regeln, alles das selbe. Außerdem spiele ich mittlerweile für zwei verschiedene Teams, da brauch man sich an einem Sonntag nichts anderes mehr vornehmen wenn man 3 Stunden bei über 30 Grad spielt. Das Wetter hier ist nämlich in den letzten Wochen rasant angestiegen, mittlerweile herrschen immer 30-36 Grad, das hält man echt kaum aus draußen. Und das im März, wie soll das nur die nächsten Monate werden? Das Wetter wurde direkt genutzt um mal wieder Zitronen und Grapefruits zu pflücken, echt praktisch wenn alles im Garten wächst.Vor 2 Wochen bekam ich dann Besuch von Chiara, dem Au Pair was nach mir in meiner alten Gastfamilie in Florida war, aber dann ins Rematch gegangen ist. Insgesamt war sie 4 Tage hier, fuhr zum Grand Canyon+Horseshoe Bend und wir gingen unter anderem hiken, in die Cowboy/Geisterstadt und reiten. Das reiten war definitiv der Höhepunkt und eins meiner besten Erlebnisse hier in Arizona! Statt gefunden hat das ganze in Goodyear, ca 45 Minuten weg von Paradise Valley. Als wir dort ankamen durften wir uns Cowboy Stiefel und Hüte für den Ausritt ausleihen. Danach wurden uns die Pferde zugeteilt und anschließend ging es los, insgesamt waren wir 6 Au Pairs und unser Anführer- ein echter Cowboy!! Geritten wurde eine Stunde lang über Berge in der Wüste. Da hat man sich doch glatt wie ein echter Cowboy gefühlt.
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Sonst gibt es eigentlich nicht viel neues. Nur vielleicht dass in Arizona der zweite freilaufende Jaguar entdeckt wurde und die Bobkatzen immer mehr in den Gärten rumstreunern. Außerdem hat Tommy mich mit seiner Leidenschaft für Golf angesteckt, momentan waren wir jeden zweiten Tag spielen!

Bobkatze bei Kim auf der Straße:
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Ein ❤ für Kims Gastkinder!!

 

 

Die Babyhunde von Marks Gastfamilie:

 

Zwischenzeitlich waren wir auch mal wieder zu Besuch bei Tommys Eltern in Sedona:

 

Meine Zeit hier in den Staaten neigt sich nun langsam dem Ende zu.. Um genau zu sein lande ich in 45 Tagen schon in Deutschland, zur Zeit möchte ich hier aber echt nicht weg und weiß noch gar nichts mit meiner Rückkehr anzufangen…
Zum Glück stehen demnächst wieder Trips an, Donnerstag fliegen Kim und ich nach Kanada und werden dort unter anderem Vancouver und Calgary besuchen. Ende April fliege ich dann mit Hannah nach Hawaii. Ich werde berichten!

Urlaub in Miami und hoher Besuch aus Deutschland

Hey Leute,
ich weiß, ich bin wieder sehr spät dran mit allem, war aber ehrlich gesagt zu faul. Es gibt einfach soo viel zu erzählen da weiß man gar nicht wo man anfangen soll..

Also gehen wir mal kurz zurück in den Dezember. Am 19.12. ging es morgens zusammen mit meiner Gastfamilie zum Flughafen nach Phoenix. Endlich stand der langersehnte Urlaub in Miami an. 🙂 Nach einem 5 stündigen Flug wurden wir direkt vom warmen Florida Wetter empfangen, doch eines wurde mir wieder klar; dass schwüle Klima hatte ich definitiv nicht vermisst! Nachdem wir dann unsere sieben Sachen beisammen hatten ging es weiter zum Apartment, in dem wir die nächsten Tage und Nächte gehaust haben. Erschöpft und komischerweise leicht gejatlagt (3 Stunden Zeit Unterschied machen sich doch irgendwie bemerkbar) ging es dann erstmal nur ins Bett. Die nächsten Tage verliefen alle relativ entspannt, unter anderem verbrachten wir viel Zeit am Strand, Pool und gingen zu diversen Attraktionen wie den Everglades, Jungle Island (ähnlich wie Zoo), Kajak fahren,… Ein weiteres Highlight des Urlaubs war definitiv der Besuch bei meiner alten Gastfamilie. Ursprünglich plante ich sie zu überraschen, hatte auch schon einen Plan mit der Oma und dem neuen Au Pair ausgetüftelt. Dieser musste jedoch kurzfristig wieder über Board geworfen werden. Also musste ich meine alten Gasteltern in mein Vorhaben einweihen, konnte jedoch immer noch Abe, mein Gastkind überraschen. In dem Moment, als er mir die Tür öffnete, hielt sich seine Freude allerdings noch in Grenzen, ich glaube er war erstmal ziemlich überrumpelt mit der ganzen Situation. Kann man dem kleinen Mann mit seinen knappen 3 Jahren jedoch auch nicht verübeln. Nach ein paar Minuten taute er langsam auf und schien die Situation allmählich zu verstehen, er fiel in sein altes, wildes-Abe-Verhaltensmuster zurück, wurde ganz hyperaktiv und gab mir eine Umarmung nach der anderen. Ach hab ich das vermisst! Später ging es noch mit ihm und seinem neuen Au Pair in den Park, wo ich mich früher immer mit den anderen Nannys und den Kids verabredet hatte. Einerseits war es echt irgendwie komisch wieder zurück zu sein, es hingen schließlich so viele Erinnerungen an diesem Ort, aber andererseits war es echt schön alle wiederzusehen. Abends traf ich dann auch endlich meine alten Gasteltern und das Baby. Zusammen ging es dann zum besten chinesischem Restaurant weit und breit, Benihana, bei dem das Essen direkt vor der Nase zubereitet und gekocht wird. Auch wenn wir nur ein paar gemeinsame Stunden hatten, war alles so wie früher und ich weiß, dass ich immer eine Familie in Florida haben werde ❤

Abe und seine kleine Baby Schwester Naomi 🙂
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Besuch bei Jungle Island mit meiner Gastfamilie
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Kajak fahren im State Oleta Park, Miami
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Everglades
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Da wir über Weihnachten in Miami waren, meine Gastfamilie dies jedoch nicht feiert aufgrund ihrer jüdischen Religion, tat meine Gastmutter trotzdem alles um mir ein schönes Fest zu bereiten. Sie fragte was unsere deutschen Traditionen seien und wir abends an Heiligabend essen würden. Als ich ihr sagte, dass es bei uns immer Ente mit Kartoffel Klößen und Rotkohl gibt, suchte sie so lange nach einem Restaurant was Ente auf der Speisekarte hatte 😀 Tagsüber besuchten wir deren Bekannten in West Palm Beach und abends feierten wir dann ein bisschen Weihnachten und gingen in das Restaurant. Anschließend bekam ich noch Geschenke, habe mich echt gefreut, dass sie sich so viel Mühe gegeben hatten um mir ein schönes Weihnachten zu bereiten. Aber das beste Geschenk bereiteten mir meine Gasteltern vor unserem Florida Trip;
Originär hieß es, dass wir vom 19.12.-30.12. in Miami sein würden, da meine Gastmutter aber wusste, dass Papa, Mama und Tim am 28.12. nach Phoenix kommen wollten, buchte sie meinen Flug auf den 25.12. um und teilte es mir mit den Worten “Ich habe mich so schlecht gefühlt, dass deine Familie den ganzen Weg von Deutschland nach Arizona geflogen kommen und du dann die ersten beiden Tage nicht da bist, also musste ich dir einfach einen anderen Flug buchen.“ Mir fehlten echt die Worte und ich bin imeiner Host family einfach so unfassbar dankbar  was sie alles für mich tun, nur damit ich mich hier wohlfühle und vorallem auch ein Part der Familie bin.

Heiligabend:


Papa, Mama und Tim erzählte ich natürlich nichts von den geänderten Plänen, die erwarteten immernoch dass meine Freundin Kim sie vom Flughafen in Phoenix abholen würde. Aber dazu später mehr.
Am 25. ging es dann also für mich alleine zurück nach Phoenix und der Flughafen war überraschenderweise ziemlich voll (die Amis feiern am 25. Weihnachten, da erwartet man eigentlich nicht allzu viele Reisende). Während des Flugs kam ich mit meinem Sitznachbarn ins Gespräch und als wir dann mitbekamen dass es aufgrund des Feiertages freien Alkohol gab, gönnten wir uns die ein oder andere Mischung. Da vergingen die 5 Stunden wie im Flug, lol was ein Wortspiel.

_________________________________________________________________Da ich nun die nächsten 3 Tage frei hatte, ging es mit Tommy zu seiner Familie nach Sedona, um noch ein bisschen Weihnachten zu feiern. Es war echt richtig schön, einmal ein richtig traditionelles, amerikanisches Weihnachten zu feiern, was ja vorher nicht möglich war, da meine beiden Gastfamilien jüdisch waren. Außerdem lag in Sedona noch Schnee, was das ganze noch den perfekten Flair gab!

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Am 28. ging es dann zurück, die letzten Vorbereitungen wurden erledigt bevor es dann Abends zum Flughafen ging um die 3 verlorenen Deutschen abzuholen ❤ Die Zeit verging echt schleichend und als sie dann endlich aus der Tür kamen und nach Kim Ausschau hielten, kam mein großer Auftritt, surprise surpsriseee! Da staunten sie nicht schlecht 🙂 “Nichts ist so schön wie das Lachen der Menschen die man liebt“, da bekam der Spruch eine ganz neue Bedeutung. Gewohnt haben sie übrigens bei mir mit im Gasthaus. Da alle noch etwas erschöpft waren von der langen Anreise, ging es am nächsten Tag erstmal nur shoppen. Den Tag darauf fuhren wir zum Superstition Mountain und dem daran gelegenen Ghosttown. Das kleine Dorf sollte an die frühere Zeit im wilden Western erinnern, außerdem gab es noch eine kleine Cowboy Show zu sehen. Abends holten wir Kim ab und trafen uns mit Tommy bei einer Bull Riding Show in Cave Creek, leider regnete es die ganze Zeit, weshalb wir nicht allzu lange bleiben konnten. Am 31. machten wir uns auf den Weg (auf der Route 66) nach Las Vegas um dort Silvester zu feiern. Die Fahrt war zwar echt lang (6 Stunden knapp), aber spätestens als auf dem berühmten Las Vegas Strip langlief und sich die Casinos von innen anschaute, wusste man wofür man hergekommen ist. Gegen 22 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Caesars Palace, denn von dort sollte man wohl den besten Blick aufs Feuerwerk haben. Das kann ich hinterher nur bestätigen!! Am nächsten Tag hieß es auch leider schon wieder Abschied nehmen von der Wüstenstadt, unser straffer Zeitplan musste schließlich eingehalten werden! Erster Stopp war am Hoover Dam und nach einigen Stunden Fahrt kamen wir an unserem letzten Ziel an, dem Grand Canyon. Leider meinte der Wettergott es nicht allzu gut mit uns, Nebel und Nieselregen verdeckten die Sicht. Dies war ziemlich enttäuschend für die anderen drei, weshalb Mama und Papa beschlossen nochmal an einem anderen Tag, auf eigener Faust hinzufahren. Ausruhen war in diesem Urlaub leider ein Fremdwort, am 2. Januar hieß es wieder früh aufstehen, denn ein Kurztrip nach Mexico war geplant. Während wir noch in Arizona von der Landschaft fasziniert wurden, bekam man in Mexico sichtlich den Unterschied von arm und reich zu spüren. Kahle, trostlose Häuser, Straßenhunde, dreckige Orte,… Nach 4 Stunden Fahrt kamen wir dann in Puerto Penasco, oder auch besser bekannt als den Rocky Point an. Leider waren es nur 15 Grad, so dass man nicht ins Meer konnte. Trotzdem hielt uns das nicht von Strand Spaziergängen, schwimmen im Pool und leckeren Cocktails ab. Die Zeit verging auch wieder viel zu schnell und am nächsten Tag machten wir uns auf den Heimweg, denn abends hatte meine Gastfamilie uns zum Essen eingeladen. Die darauf folgenden Tage wurde dann nochmal ordentlich shoppen gegangen und zusammen mit Tommy Topgolf gespielt.
Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen, die 10 Tage vergingen viel zu schnell. Ich möchte hier noch einmal sagen wie dankbar ich bin, dass ihr mal wieder den ganzen Weg und Strapazen auf euch genommen habt, nur um mich zu besuchen. Wenn ich wüsste wie, würde ich euch alles was ihr für mich tut zurück geben ❤ Ihr seid die Besten!
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Las Vegas


Grand Canyon:

 

Hoover Dam:

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Mexico:

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Bull Riding Show + Topgolf:

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Ghost town:

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Die Tage danach ging ich unter anderem mit Kim und Tommy hiken, erntete Orangen, Zitronen, Granatäpfel und Mandarien mit meinen Gastkindern,  meldete mich beim Reiten an und hatte bereits meine erste Reitstunde. Nachdem ich seit längerem nun ein Fußball Team suche, habe ich auch endlich ein Team gefunden und hatte Sonntag bereits mein erstes Spiel und habe auch direkt ein Tor geschossen 🙂 Also neben der täglichen Au Pair Tätigkeit reite ich jetzt noch einmal die Woche und habe Sonntags ein Fußball Spiel.

 

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Letzten Freitag hatten Kim und ich einen Sleepover, da kam uns die Idee dass wir ja spontan am nächsten Tag nach Seattle fliegen könnten. Gesagt getan, nächsten morgen um 4 ging es dann zum Flughafen. Nach einem 2 1/2 stündigen Flug kamen wir dann an und setzten uns in den Zug Richtung Downtown Seattle. Als erstes gingen wir zum Public Market und danach besichtigten wir die berühmte Gum Wall (Kaugummi Wand). Echt ziemlich ekelig! Außerdem gingen wir noch zur Space Needle, Chinatown, Riesenrad, und zum ersten Starbucks der Welt. Nach 4 Stunden waren wir dann mit unserer Touri Tour durch und wussten nicht mehr was wir machen sollten. Also beschlossen wir noch ein bisschen durch die Stadt zu bummeln, aber alles in einem hat ein Tag in Seattle definitiv gereicht!

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Puuh was ein langes Update, wahrscheinlich selbst Schuld wenn man nie dazu kommt!
Heute sind es auch nur noch 100 Tage bis ich nach Hause komme, wo ist die Zeit geblieben?
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PS: Entschuldigt meine Rechtschreib Fehler, die deutsche Sprache fällt mir gar nicht mehr so einfach…

Winter in Arizona

Hallo ihr Lieben,

es wird mal wieder Zeit für ein Update. Wie ich ja in meinem letzten Beitrag erwähnt habe, hatte ich eine Woche Gesellschaft von Hannah. Unter anderem gingen wir Kart fahren, Topgolf spielen, statteten dem Weihnachtsmann einen Besuch ab und verbrachten Thanksgiving bei den Eltern meiner Gastmutter.


Dies lief ganz traditionell ab, mit dem altbekannten Truthahn und diversen anderen üblichen Delikatessen (Stuffing, Pumpkin pie, mashed potatoes, cranberry sauce, green beans and carrots, ..) Wir wollten auch unseren Teil dazu beitragen und entschlossen uns noch spontan Apfel-Streuselmuffins nach deutschem Rezept zu backen – was uns erstaunlicherweise auch ziemlich gut gelungen ist. Nachdem das Thanksgiving Fest vollendet wurde, machten wir uns auf den Weg zur Mall, Black Friday Shopping konnte beginnen!!

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Gott sei dank entpuppte sich die Parkplatz Suche nicht allzu katastrophal wie gedacht, dafür durfte man sich dann bei den Großteil der Shops in eine Warteschlange stellen, um überhaupt reinzukommen wohlgenannt! Waren wir wohl nicht die einzigen Schnäppchen Jäger die sich die teilweise bis zu 50% Rabatt nicht entgehen lassen wollten. Nachdem wir uns,nach ein paar Stundenim Shopping Rausch, mehr oder weniger zufrieden auf den Heimweg machten, hieß es aufstehen in 5 Stunden – der Black Friday Einkauf hatte ja grade erst angefangen. Morgens um 6 standen wir also schon in der Warteschlange einer anderen Mall, wer tut sich sowas an?! Total fertig und bereits angefangen am Hungertuch zu nagen, ging es ins wohlverdiente Bett, Schlaf musste dringend nachgeholt werden, denn am Abend erwarteten wir Besuch von einem anderen Au Pair um ein Mietwagen vom Flughafen zu holen. Grand Canyon, Horseshoe Bend und 4 Corners Monument standen am nächsten Tag auf dem Plan, aber dazu später mehr. Angekommen am Flughafen hieß es dann erstmal Nerven bewahren, da wir vorher schon ein Auto über das Internet reserviert hatten, machten wir uns keine Gedanken und erwarteten, dass alles reibungslos verläuft. Aber nein, es sollte wohl nicht so sein. Nachdem wir das Auto nicht bekommen konnten, aus unterschiedlichen Gründen (Rückflug Nachweis damit wir nicht auf die Gedanken kommen es zu stehlen, Zahlung mit Kredit Karte (als Nicht-Bürger der USA haben wir nur Debit Karten),…) und diese leider auch nicht auf der Homepage aufgeführt waren, versuchten wir es also 5 Stunden lang bei jeglichen anderen Mietwagenunternehmen, bis wir dann endlich um 11 Uhr abends eins bekamen. Was ein Akt! Geschlafen wurde die Nacht auch leider nicht mehr, da um 3 Uhr morgens Abfahrt war. Insgesamt fuhren wir zu 5. – Hannah, Katrin und ich vertraten Deutschland, Chiara aus Frankreich und Kandice aus Südafrika. Um 7 Uhr kamen wir dann pünktlich zum Sonnenaufgang am Grand Canyon an, obwohl sich die Fahrt echt lange zog und teilweise Eis auf den Straßen waren. Da niemand von uns mit solch einer eisigen Kälte gerechnet hatte, mussten also Hannahs und meine Bademäntel als Jacken dienen.Lausige 0 Grad!! Deutschland Wetter… Der Weg dorthin lohnt sich übrigens echt immer wieder, man kann immer wieder nur staunen 😊
Nachdem wir ein paar Stunden dort verbracht hatten, ging es weiter zum Horseshoe Bend bei dem das Handy von Katrin erstmal einen Abgang machte und wir es leider auch nicht mehr aus der Tiefe retten konnten. Kurz die üblichen Touri Fotos geschossen und schon hieß es wieder Auto fahren und ab zum 4 Corners Monument. Dies verdient seinen Namen da man dort in 4 Staaten gleichzeitig ist; Arizona, New Mexico, Utah und Colorado. Würde ich persönlich aber nicht weiterempfehlen, zu lange Fahrt für 10 Minuten angucken.
Auf der Fahrt nach Hause bekamen wir noch einen live Rehunfall mit, das Auto vor uns konnte dem Reh nicht mehr ausweichen. Als wir kurz anhielten um uns zu erkunden ob alles ok ist, kamen wir kurz ins schnacken und wir erfuhren, dass es in Arizona legal ist im Falle eines Wildunfalls das Tier mit seiner eigenen Waffe zu erschießen. Da ja sowieso ungefähr jeder Ami eine Knarre besitzt, dürften Polizei und Jäger bei diesem Thema nicht allzu viel zu tun haben.

Grand Canyon:

 

 

Horseshoe Bend:

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4 Corners Monument:

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Abschließend kann ich sagen, dass der Tag zwar ultra anstrengend war, 15 Stunden Fahrt ist nicht ohne, aber dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat. Am nächsten Tag hieß es dann Abschied nehmen von Hannah, wir sehen uns im April! ❤️
In den darauf folgenden Wochen passierte nicht allzu viel, meine Gastkinder sind gefühlt jede Woche mindestens 2x krank, was ziemlich anstrengend ist. Außerdem waren Kim und ich auf einem Konzert von Martin Garrix, Diplo und Major Lazer, das Beste Konzert auf dem ich je war!!! Zudem wurde ich von Itzel, meinem mexikanischen Hiking Buddy überredet, ein letztes mal Camelback zu hiken, da ihr Jahr bald vorbei ist. Wieder einmal fragte ich mich warum ich mir das eigentlich antue, nachdem ich mir beim letzten mal geschworen hatte, NIE wieder auf den Camelback Mountain zu wandern. Jetzt bin ich definitiv mit durch.

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Mit den Kids wurden Lebkuchen Häuser gestaltet, das vergleichsweise kalte Wetter ausgenutzt und außerdem feierte meine Gastfamilie das jüdische Fest Hannukah, an dem die Kinder 7 Tage lang Geschenke bekommen. Außerdem bin ich am Sonntag zusammen mit Tommy nach Sedona gefahren, kann ich nur empfehlen!

Sedona: (Devils Bridge)

Am kommenden Sonntag fliege ich zusammen mit meiner Gastfamilie nach Miami, wo wir 12 Tage verbringen werden. Erstmal wieder ein bisschen warmes Wetter abholen, hier in Arizona hat es sich echt mega abegkühlt und man kann nur noch mit Jacke rumlaufen.  2 Stunden entfernt von hier, in Flagstaff, hat es sogar so krass geschneit, dass man dort Ski fahren kann. Das Wüsten Wetter spielt verrückt.. Und Ende Dezember kommen auch schon Mama, Papa und Tim. Also wünsche ich schonmal eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Bis dann, eure Lena

118 Tage in der Wüste

Hey Leute,

jetzt komme ich auch endlich mal wieder dazu einen neuen Blog Eintrag zu schreiben. Also fangen wir mal ganz von vorne an. Vor einem Monat ging es zu Hannah nach Los Angeles. Samstag morgen gegen 8 Uhr morgens kam ich dann nach dem 1 1/2 stündigen Flug am Flughafen in LA an und nach fehlgeschlagener Orientierung und Kommunikation fanden wir uns dann auch endlich nach einer Stunde. Dann ging es auch direkt nach Santa Monica, nachdem wir auf dem Pier entlang gelaufen sind liehen wir uns ein Tandem und sind am Strand entlang am bekannten Skater Park, fuhren am Muscle beach gym vorbei und genossen den Meerblick. Danach ging es weiter zur 3rd Promenade und anschließend fuhren wir nach Malibu Beach. Nachdem wir uns dort ein bisschen ausgeruht hatten sind wir zu Hannahs Gastfamilie gefahren um uns fertig zu machen, da wir Abends Konzert Tickets für “We can survive“ in Hollywood hatten. Angekommen in der Hollywood Bowl traten in den nächsten Stunden Ariana Grande, Pitbull, G-eazy, Backstreet boys, Meghan Trainor, Bruno Mars und One Republic auf. Sonntag Morgen machten wir uns auf den Weg zum Griffith Observatory, bei dem man eine  perfekte Sicht auf LA und das Hollywood Zeichen hat, zu welchem es auch danach ging. Nachdem wir noch ein bisschen Zeit in Hollywood und dem Walk of fame, machten wir noch einen kurzen Abstecher nach Beverly Hills und dem Rodeo drive, bevor es wieder zum Flughafen ging. Gut zurück angekommen in Phoenix durfte ich dank meines nicht vorhandenen Orientierungssinns mein Auto fast eine Stunde lang im Parkhaus suchen, bevor ich es auf gab und verzweifelt den Hilfe-beim-Auto-finden-Notruf wählte. Also wurde ich kurzerhand aufgegabelt und gemeinsam machten wir uns auf die Suche und fanden mein Auto dann glücklicherweise auch nach 5 Minuten. Was ein Wochenende!!!

Dann stand auch schon Halloween vor der Tür, wir fuhren zu Freunden von meiner Gastfamilie bei denen eine kleine Party mit insgesamt 40 kids und Erwachsenen statt fand. Natürlich wurde auch für Trick or Treat um die Häuser gezogen.

Außerdem bin ich noch mit Kim und ihrem Gastkind auf die Mc Donald Ranch gefahren, auf der man Kürbisse kaufen, Kutsche,- Eisenbahn- und Heuwagen Fahrten, Ponyreiten, Streichelzoo, Kühe melken, Fake Bullen mit einem Lasso fangen kann,….

Nachdem wir wieder einige Hiking und Fußball Sessions eingelegt hatten, zog ich mir leider vor zwei Wochen beim bolzen einen Bänderriss zu. Wir sind direkt zum Arzt gefahren, wo dann Röntgen Bilder gemacht wurden um einen Bruch auszuschließen. Also hieß es dann erstmal 8 Tage Krücken und seit ein paar Tagen kann ich dank Schiene auch wieder laufen. Aber das gute an den Krücken war definitiv das rumfahren mit den elektrischen Einkaufswagen in den Supermärkten!

Meine Trainer Karriere mit dem Mädels ist seit 2 Wochen auch beendet, leider ist die Saison für dieses Jahr vorbei. Vielleicht gibt es ja ein Comeback im Frühjahr 🙂
Meine girls:

Fun mit meinen Gastkids:

Eis essen und Regenbogen Kuchen backen mit Harley
Filme gucken mit Harley und Asia
Jeep Touren mit jonah
Laterne basteln mit den Kids

Letzte Woche waren Asia und ich beim Football Spiel der Arizona Sun Devils  (Universität Mannschaft) und seit Samstag ist Hannah jetzt für eine Woche da,unter anderem stehen Thanksgiving, Black Friday shopping, Topgolf, Kart fahren, Au Pair meeting und evtl Grand Canyon auf dem Plan, aber dazu mehr im nächsten Eintrag!!

Grand Canyon, Oktoberfest,..

Hi Leute,in den letzten Wochen ist schon wieder ziemlich viel passiert. Dazu jetzt ein kleines Update. Da Halloween kurz vor der Tür steht, wurden vor allem diese und letzte Woche das Haus dekoriert, Kürbisse verziert und unter anderem Entscheidungen bezüglich der Kostümwahl getroffen. Außerdem stand noch das „Harvest fair fest“ (Erntefest) in der Schule der Kids und eine pre-Halloween-Party im Golfclub statt, Kinder schminken, Mais Labyrinth, Kürbis-Schnitz-Contest, Karussel fahren, Hüpfburgen,… all das durfte natürlich nicht fehlen.

Jonahs Halloween Kostüm als Poop emoji Halloween party im Club  Harvest fair in der Schule 

Zudem ging es zu meinem allerersten Baseball Spiel, Phoenix Diamondbacks vs. Padres. Das erste und letzte, definitiv nicht mein favorite sport! 



An dem darauf folgenden Wochenende stand dann das lang ersehnte Oktoberfest an. Dazu kann ich nur eins sagen: definitiv eins der besten Wochenenden die ich hier bislang hatte! Freitag, Samstag und Sonntag waren jeweils kleine Festivals auf dem Gelände, neben (schlechtem) deutschem Essen, deutschen Bier (Kölsch, Hasseröder Hefeweizen und Erdinger) gab es auch wie auf dem echten Oktoberfest eine große Auswahl an Fahrgeschäften. Außerdem haben wir viele deutsche Leute kennengelernt, die entweder nach Arizona ausgewandert sind oder zu Besuch waren.

Eine deutsche Familie getroffen beim Oktoberfest 

Neben den ganzen Festen ging ich auch wieder fleißig meinem neuen Lieblingshobby nach, dem hiken. Der letzte auf dem berühmten Camelback Mountain forderte dann doch ganz schön viel Kraft, insgesamt 3 Stunden hoch und 1 Stunde brauchten wir um runter zu klettern. Ich fühle es immer noch in sämtlichen Knochen. Natürlich haben wir auch erst hinterher das Hinweisschild mit der Aufschrift „extrem schwieriger Weg“ gesehen. 

Mit meinem mexikanischen Hiking Buddy Itzel!👭💪🏼

Außerdem wollte ich euch nochmal kurz über das amerikanische Schulsystem aufklären, und zwar lernen die Kinder nicht wie in Deutschland lesen und schreiben mit 6 Jahren, sondern hier fängt das alles schon mit 4 im Kindergarten an. Neben Hausaufgaben, Projekten und zusätzlichem Spanisch Unterricht gibt es auch festgelegte Schulstunden. Festgestellt habe ich das mit dem Lesen übrigens, als mein Gastkind Harley (5 Jahre), mir plötzlich ein Buch vorgelesen hat. Crazy Amerika!

Als meine Gastfamilie und ich an einem Tag draußen die neue Garten Garnitur einweihen wollten entdeckte Jonah plötzlich eine dicke, schwarze Spinne zwischen den Stühlen krabbeln. Nach einer aufreibenden Einfang Aktion kam anschließend der gerufene Kammerjäger und hat die Spinne erstmal genau unter die Lupe genommen. Nachdem er uns dann die freudige Botschaft mitteilte, dass es eine hochgiftige Spinne ist, deren Biss tödlich verlaufen kann wenn man nicht schnell eine gegen Impfung bekommt. Noch dazu kam, dass diese keine Einzelgänger sind…. Also wurde erstmal überall Gift gestreut und wir hoffen, dass uns so eine Begegnung in Zukunft erspart bleibt!! 


Was gibt es sonst über das Arizona Leben zu erzählen? Zusammen mit meinen Gasteltern werden die Debatten zwischen Trump und Hillary verfolgt. Die Leute hier können genauso wenig Auto fahren wie in Florida, daran hat sich leider noch nichts geändert. Morgens ist es hier immer so kühl, dass man einen Pullover anziehen muss, jedoch wärmt es sich dann Nachmittags wieder auf 30-40 Grad auf. Zu dem sieht man hier oft Gefängnis Insassen die unter strengster Beobachtung Straßen arbeiten erledigen, dann laufen da auch mal um die 30 Menschen im orangenen Anzug rum.

Letzten Sonntag ging es dann spontan auf einen Roadtrip zum Horseshoe Bend und Grand Canyon, zusammen mit Marc, einem spanischen Au Pair und Paulina einem polnischen Au Pair. Morgens um 8 ging es dann los, in den 4 Stunden die wir zum Horseshoe bend brauchten, sahen wir nochmal verschiedene Seiten von Arizona. Nicht überall Wüste – wie sonst angenommen, teilweise Strecken umgeben von Wäldern und Land mit kleinen Indianer Tipis und Cowboy Ranches, wie man es aus Western Filmen kennt! Angekommen beim Horseshoe bend wurde man dann erstmal von der Aussicht überwältigt, aber da lasse ich mal die Bilder sprechen! Weiter ging es also, 2 Stunden später kamen wir am Grand Canyon an. Was soll man dazu noch sagen? Einfach überwältigend, muss man definitiv selbst gesehen haben!

Grand Canyon:

 

Horseshoe Bend:


Übermorgen geht es für mich nach Los Angeles, Hannah besuchen!! 
PS: Hier auch nochmal alles liebe und gute zum Geburtstag Mama, ich wäre heute gerne bei euch💓 ihr seid die Besten.

See you in 67 days!!

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Gemütliche Schlafposition 

Taco Festival mit Kim 

Arizona State Fair (ähnlich wie Freimarkt) mit Kim

Prinzessinnen cupcakes- Harley’s und mein Werk 
Fancy Kleider Anprobe mit Asia 

2/9✅

Soo, es folgt mal wieder ein Mittel kleines Update von den letzten und auch meinen ersten Wochen hier in AZ. Mittlerweile sind schon 2 (!!) Monate von den insgesamt verlängerten 9 Monaten vorbei, WIE konnte die Zeit hier schon so schnell vorbei gehen? Vielleicht weil ich mich hier so dermaßen wohl fühle, mir nichts besseres als diese Gastfamilie hätte passieren können und ich jeden Tag Abwechslung mit meinen beiden kleinen habe. Jonah hat neben seinem Schwimmteam noch 2x die Woche Fußball, Basketball und besucht einmal die Woche nachmittags eine jüdische Schule. Harley hat unter anderem Gymnastik, Fussball und Theater Unterricht. Wenn ich nicht grade Taxi spiele sind wir grade im Vorbereitungen treffen für Halloween. Das passende Kostüm und Deko für das ganze Haus dürfen da definitiv nicht zu kurz kommen! Außerdem nutzen wir die letzten Tage im Pool (das Wetter wird langsam kühler), gehen Eis essen, machen deutsche Pfannkuchen und Pizza selber oder ich meine Friseur Skills an der kleinen verbessere. Nebenbei coache ich ihr Fußball Team auch immer noch mit meinem Gastvater zusammen. Insgesamt hatten wir auch schon 3 Punkt Spiele und man kann von Woche zu Woche Fortschritte feststellen! „Girls Power!!“ Zufällig ist ein Vater der Mädchen aus der Mannschaft aus Deutschland, mein Gastvater hat also im Thema „Fc Bayern“ Verstärkung bekommen, ich bin jedoch fleißig auf der Suche nach weiteren Gladbach Enthusiasten.

Mit vielen Au Pairs aus verschiedensten Ländern (Deutschland, Österreich, Polen, Mexiko, Schweden, China, Kolumbien und Australien) habe ich bereits auch schon Kontakt geknüpft. Am meisten mache ich jedoch was mit Asia, einer Polin, Kim,Miriam & Niklas drei anderen deutschen. Miriam kommt zufällig aus Minden, wie klein ist die Welt? Niklas, ein männliches Au Pair musste uns leider kurzzeitig bereits nach 4 Wochen auf Grund eines Auto Unfalls verlassen. Mit wem gehe ich denn jetzt täglich hiken? 🤔 Apropro, als wir mal wieder auf einen der umliegenden Berge gewandert sind, bin ich bei meinem Geschick in einen Kaktus getreten. Immer schön die Augen auf damit euch so eine schmerzhafte Begegnung erspart bleibt!!

Skorpione wurden nicht mehr gesichtet, dafür geben jetzt einige Kojoten mehrmals die Woche nachts lautstark ein Konzert ab. Vorgestern kam uns dann auch einer bei Kim’s Nachbarn zu Gesicht. 

Vor 4 wochen startete Asia’s und meine Reise nach San Diego, zum Wochenend College. Donnerstag Abend ging es los und nach 5 1/2 Stunden Fahrt kamen wir dann nachts im Bungalow Hostel an. Am nächsten Morgen ging es dann weiter zum Seehund Strand, überall lagen Robben samt Heulern in den Buchten verteilt. Ein typisches Touri Foto durfte da natürlich nicht fehlen, wir natürlich voller Übermut zu nah an die armen Tiere ran und wurden von einer bösen Robbe angefaucht. Was lernt man also? Immer schön an den vorgegebenen Sicherheitsabstand halten.

Mittags haben wir dann in der vom College gebuchten Unterkunft eingecheckt, für die nächsten Tage hausten wir dann im Hotel auf einem 4 er Zimmer mit einem italienischen und mexikanischen Au Pair, ziemlich Multi Kulti! Die nächsten Tage bestanden dann aus College von 8-22 Uhr, jap es war hart! Gut, dass das ganze Spektakel nicht nur aus stumpfen rumsitzen im Klassenraum bestand sondern wie eine Sightseeingtour durch San Diego, US Navy angeguckt, Freiwilligen Arbeit in einem Lager einer Art „Suppenküche für Menschen ärmerer Verhältnisse“ gearbeitet, Filme über Rassismus, amerikanischer Way of life und Politik gelernt haben. Insgesamt nahmen an dem College Kurs 200 Au Pairs teil und unsere Klasse war wieder bunt gemixt aus verschiedensten Ländern. Am Montag Abend hieß es dann bye Calfiornien und back to Arizona. Anstrengende Tage aber dafür sind alle für das Au Pair Jahr notwendigen College Stunden abgeharkt✅

Da ich immer unter der Woche + Samstag morgens arbeite, werden die restlichen freien Stunden sinnvoll fürs shoppen gehen in einer der vielen Malls genutzt, zum hiken, top Golfen, Kino, Fußball spiele und letztes Wochenende waren wir auf einer amerikanischen Haus Party. 

Das ist momentan so ziemlich alles was ich zu berichten habe, halte euch natürlich so gut wie möglich auf dem Laufenden! 


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San Diego: